
Herbsttagung der GGE-Westfalen mit Dr. Heinrich Christian Rust
Vom 14.-16.Oktober 2011 fand die diesjährige Herbsttagung im Haus Friede in Hattingen unter dem Thema: „Vom Geist begabt, zum Dienst befähigt“ statt. Mit 140 Teilnehmern, im Alter von 4 bis 80 Jahren, war das Wochenende sehr gut besucht.
Hauptreferent Dr. Rust erläuterte theologisch sehr fundiert und geistlich tiefgehend den Teilnehmern die Grundlagen für ein Leben aus der steten Verbindung mit dem Heiligen Geist.
Dr. Rust legte dar, wer der Heilige Geist eigentlich ist, wofür ein Christ ihn braucht, wie er in uns lebt und was ihn eventuell hindert, in uns zu wirken.
Aus der Vielfalt der Charismen betonte Dr. Rust besonders das Sprachengebet und am Samstagabend, im Segnungsgottesdienst, führte er die ganze Versammlung in einen gemeinsamen Lobpreis in Sprachen.
Nachdem der Freitag und Samstag mehr unter dem Focus der Wirkung des Heiligen Geistes im einzelnen Gläubigen stand, weitete Dr. Rust am Sonntagmorgen noch mal den Blick auf das Zeitgeschehen. Den sieben Bedrohungszenarien unserer Zeit (nach Jürgen Moltmann: „Die Ethik der Hoffnung „) setzte er sieben Hoffnungszenarien entgegen, in welchen die christliche Gemeinde wieder eine wesentliche Rolle spielen wird.
Im Jugendprogramm setzte Ed Einsiedler als Evangelist wichtige Akzente. In einem workshop referierte er über einen missionarischen Lebensstil.
Auch die Kinder hatten parell zu den Erwachsenen ein eigenes geistliches Programm.
Im Plenum spielte eine hervorragende Lobpreisband aus Darmstadt, dort engagiert in der Arbeit der GGE-Hessen.
So bot diese Herbsttagung wieder ein breites, aber gleichzeitig geistlich tiefgehendes Spektrum für Jung und Alt.
Die Videoaufzeichnung der Beiträge des Referenten Dr. Rust am:
Freitag Abend Samstag Morgen Samstag Abend Sonntag Morgen |

Viele Dank – und Gebetsgottesdienste am 3.Oktober 2011 in Deutschland
Die Projektgruppe „3. Oktober – Gottseidank“ und die GGE hatten über ihre Homepages dafür geworben, den Tag der Deutschen Einheit auch dieses Jahr als Gebetstag fürs Land zu nutzen. Über 30 Veranstaltungsorte sind uns genannt worden. Dabei lag in diesem Jahr , wo der 3.Oktober auf einen Montag fiel, der Bezug zu den Montagsgebeten in der ehemaligen DDR auf der Hand. In vielen Gottesdienst wurde das inhaltlich aufgegriffen.
Es ist ermutigend und stimmt dankbar, dass so viele Christen, von Hamburg bis Chemnitz, von Berlin bis München, sich rufen ließen, Gott die Ehre für die Wiedervereinigung unseres Landes zu geben, Ihm zu danken, und auch in der Fürbitte für unser Land einzustehen.
Fast alle Gottesdienste waren überkonfessionell und – in den Großstädten – auch international geprägt. In der Ausgestaltung der Gottesdienste gab es eine große, phantasievolle Bandbreite:
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Die diesjährige Familienfreizeit der GGE-Westfalen fand vom
14. – 27.08.2011 in Boltenhagen an der Ostsee statt.
Insgesamt waren 16 Familien dabei, davon viele Kinder und vor allem Jugendliche. Das Familienferiendorf war für 13 Tage unser Zuhause, jede Familie hatte ihr eigenes Ferienhaus, und konnte so den Tagesrhythmus weitestgehend selbst bestimmen. Der morgendliche Treffpunkt im Seminarraum zu Absprachen, Lobpreis und Bibelarbeit war verbindlich, und ab Mittags traf man sich meistens am Strand.
Und so waren es wohl mindestens zwei Dinge, die jeden Teilnehmer der Freizeit mehr als einmal beschäftigten: Der Heilige Geist und Volleyball am Strand.
Man kam an diesen beiden Themen als Teilnehmer der Freizeit nicht vorbei. Wenn dieses beides nun ständig präsent war, gemeinsam bearbeitet und eingeübt wurde, kann man sich im Nachhinein die Frage stellen:
Haben Volleyball und der Heilige Geist vielleicht sogar etwas gemeinsam?
Vermutlich mehr, als man auf den ersten Blick denkt. Schauen wir mal etwas genauer hin.
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Westfälisches Gemeindefestival MAXIMALE am 3.7.2011 in Hamm
Unter dem Motto: „Gott tut mir gut – Segen erleben“ boten Mitarbeiter der GGE-Westfalen eine Segnungs-Oase auf dem Festival an. Wie schon die Jahre zuvor fand das kleine, aber feine Angebot im Untergeschoss im gläsernen Elefanten statt. Sehr gut gelungen war diesmal die Anbindung der Segnungs-Oase an den Gebetsgarten, unterhalb des Elefanten. Wer diesen besuchte und die verschiedenen Stationen ablief, traf als letzte Station fasst zwangsläufig auf die Segnungs-Oase. So besuchten an die 70 Personen im Laufe des Nachmittags unser Angebot.
Mitarbeiter aus Iserlohn hatten den Raum mit Bildern und Kerzen sehr ansprechend gestaltet. Zusammen mit den Lobpreisliedern bildete sich im Laufe des Nachmittags eine anbetende Atmosphäre in dem sonst eher funktionalen Raum. Gottes Gegenwart wurde spürbar und der ein oder andere ließ sich zum segnen einladen. Für etliche – das merkte man – war es eher eine ungewohnte Erfahrung, aber alle merkten: der Segen Gottes tut gut. So kamen Trauernde zur Segnung, konkrete Gebetsanliegen wurden benannt, es gab aber auch die Möglichkeit, sich einfach so, ohne ein konkretes Anliegen segnen zu lassen. Manche Menschen wurden tief berührt, manche Träne floss. Andere saßen einfach nur im Raum, ließen Andacht, Lieder und Gebete auf sich wirken.
Wir freuen uns immer wieder, als GGE mit dieser Segnungs-Oase ein spezifisches Angebot auf der MAXIMALE machen zu können. Neben Gesprächsforen, Gospelkonzerten und Gottesdiensten bildet die Segnungsoase eine Bereicherung der leisen, aber intensiven Art.
Silvia Jöhring-Langert |
Ausgestattet und ausgesandt
Wenn wir uns verabschieden, geben wir dem andern gern ein ermutigendes Wort, eine Ermahnung oder gute Wünsche mit auf den Weg: Halt die Ohren steif, lass dich nicht unterkriegen, passen Sie gut auf sich auf. Jesus sagt zum Abschied seinen Freunden mehr als das: „Geht hin und macht zu Jüngern...“ bzw. in Johannes 20,21ff: „Wie der Vater mich gesandt hat so sende ich euch“. Verbunden ist dies immer mit der Zusage der Bevollmächtigung:„Ich bin bei euch alle Tage“ bzw.: „Nehmt hin den Heiligen Geist“.
Beides gehört für Jesus zusammen. Um seinen Dienst auf dieser Erde fortzusetzen, werden die Jünger ausgestattet und ausgesandt. Sie brauchen und können nicht aus eigener Kraft wirken, sondern in seiner Kraft. Aber in dieser Vollmacht sollen sie auch gehen und handeln.
Und das Ziel ist auch klar: zu Jüngern machen bzw. die Sünden erlassen. D.h. Es geht darum, dass Menschen (durch die Zusage der Vergebung) in ihrer Gottesbeziehung erneuert werden und zu Nachfolgern Jesu werden und damit sich wieder senden lassen. In unserer Kirche wurde und wird dies leider häufig auseinandergerissen. Da haben wir wunderschöne Kirchen und die Glocken rufen die Leute zum Gottesdienst. Die Erwartung ist, dass sie kommen, hier Gott begegnen und durch seinen Geist Ermutigung und Kraft bekommen. Doch abgesehen davon, dass viele nicht kommen oder es auch geistlose Gottesdienste geben mag, ist noch häufiger trotz eines guten Gottesdienstes im Alltag wenig von Gottes Geist zu spüren. Dies gilt sowohl für den Einzelnen als auch für manches kirchliche, gesellschaftliche Engagement.
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