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 Volleyball am Strand, zwischen Meeresrauschen, Gegenwind und Sonnenschein, hat uns begeistert. Freiwillig waren wir täglich bereit, alles zu geben, uns anzustrengen, uns füreinander einzusetzen, zu springen, zu laufen, uns gegenseitig zu unterstützen, Gemeinschaft und Team-Geist zu erleben, uns zu Höchstleistungen herausfordern zu lassen. Begeisterung war all denen abzuspüren, die sich täglich diesen Strapazen hingaben. Und das waren nicht gerade wenige. Die Mitspieler zu akzeptieren, auch sich selbst, mit all seinem eigenen Können und Unvermögen, schaffte Verbundenheit und Vertrauen. Und diejenigen, die selbst nicht aktiv mitspielten, waren als Zuschauer dabei. Ein echtes Gruppenerlebnis! Neben den Spielern und Zuschauern gehören noch das Spielfeld aus Sand mit Unebenheiten, Vertiefungen und Löchern, Fußabdrücken und seinen Spielfeldbegrenzungen dazu, dann das Netz, das überwunden werden wollte, und vor allem der Ball. Der Ball, der fliegt, wo und wie und wohin er will, manchmal sogar bis in die nasse Ostsee. Und im Spiel, da kommt er auch mal schneller herab und auf einen zu, als einem lieb ist.  Tja, und wie ist das nun mit dem Heiligen Geist? Der Heilige Geist will uns erfüllen und durch uns wirken. Er ist mehr als nur die Zierleisten am Auto, er ist der Sprit. Er hat antreibende Wirkung und ist mitten unter uns. In der ersten Woche begaben wir uns mit Pastor Dietrich Sprenger auf eine Reise durch die Bibel, wo wir nach dem Heiligen Geist Ausschau hielten und danach, an welchen Stellen er herabgekommen und zu finden ist. Angefangen bei der Schöpfung, den Begegnungen mit Richtern und Propheten, dann der Zeugung Jesu, seiner Taufe, Pfingsten und sein Wirken bei den ersten Christen. Das Beschäftigen mit der Thematik lässt mich wieder mal erkennen: Die Eigenschaften und Gaben des Geistes können wir nur empfangen und dankbar annehmen und einsetzen. Er verbindet, stiftet Gemeinschaft, schafft Verbundenheit, setzt frei.  Womit wir bei deutlichen Parallelen zum Volleyball sind. Beides schafft Verbundenheit, stiftet Gemeinschaft, treibt an. Man möchte mehr, mehr dabei sein, mehr erleben. … und was am Ende heraus kommt, ist bei beiden nur schwer vorhersehbar. Bei beidem bin ich der Empfänger, der Mitspieler. Bei dem einen kommt der Geist, bei dem anderen der Ball herab, ich werde in der Gemeinschaft gebraucht, auf mich kommt es an. Ich bin eine auserwählte, bei dem einen werde ich zu einer auserwählten Tochter, einer Heiligen, bei dem anderen zu einer Mitspielerin im Team… Da lässt sich doch die eine oder andere Parallele finden!  Natürlich gab es auch noch Dinge über den Heiligen Geist und das Volleyball-Spielen hinaus: So beschäftigte uns in der zweiten Woche der Phillipper-Brief, und in Gruppengesprächen spürten wir dann der Bedeutung für unser Christsein und unser Leben in der eigenen Gemeinde nach.  Am letzten Abend haben uns die Kinder und Jugendlichen daran teilhaben lassen, welche Trainingserfolge sie erzielt, welche Erfahrungen sie mit Gott gemacht haben und was ihnen besonders gut gefallen hat: -      Gott redet durch Bilder zu uns, er lässt uns nie im Stich und ist immer da -      Gott hat mir mehr Mut geschenkt und ich kann auf Gott vertrauen, er führt mich -      der Lobpreis und Lobpreisabend, der Stille Abend und die Stille Zeit. Natürlich auch das Lagerfeuer, die tägliche Geschichte „Das Kreuz und die Messerhelden“ und die Spiele und einfach alles…  „Nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist soll es geschehen,“ spricht der Herr. Dieses Wort möchte ich aus diesen 2 Wochen festhalten, in meinem Herzen tief im Inneren versiegeln, diese Zusage wiederholen, wenn ich all zu schnell alles wieder aus meiner eigenen Kraft regeln will, und wissen, dass der Geist meine Wahrheit und meine Stärke ist.  Wir sind Heilige in Gottes Augen, egal ob wir Volleyball-Spielen oder der Alltag uns wieder hat.  Ulrike Mößinger  |
Bei dem gesamten Bemühen um eine Kirche mit Zukunft erinnert die Geistliche Gemeinde-Erneuerung an das Wirken des Heiligen Geistes, von dem jede geistliche Erneuerung ausgeht. Wir glauben mit vielen anderen Christen, dass Gott durch Jesus, seinen Sohn, und durch den Heiligen Geist, den Tröster und Lehrer, auch in unserer Zeit seine Gemeinde bauen will. Der Heilige Geist bewirkt in uns persönliche Erneuerung, er bewirkt die Einheit unter der Christenheit, er leitet uns an, als Gemeinschaft und Leib Christi in der Fülle der Gaben und Dienste zu leben.Er führt uns in die Versöhnung mit Gott und untereinander. ![]()