Impulstag 2010 Israel
Ein zerrissenes Land, ein reiches Erbe und die Botschaft von der Versöhnung
Ein Teilnehmer erzählt, welche Impulse er von dem Impulstag am 06.03.2010 in Iserlohn mitgenommen hat:
Der Impulstag der GGE Westfalen zum Thema Israel war mir sehr willkommen. Die Geschichte des Volkes Gottes liest sich bereits im Alten Testament wie ein spannender Roman. Jesus, der Heiland der Welt ist ein Spross dieses Volkes. Wie könnte uns somit die Geschichte Israels gleichgültig sein? Durch Jesus haben wir Zugang zu Gottes Reich, durch Ihn erst wird unsere Bestimmung sichtbar – Kinder des lebendigen Gottes zu sein. Wir dürfen gewiss sein, dass Gott sein Volk nicht verworfen hat, und sind also gewissermaßen Teil von Gottes Heilsplan für die Welt und für sein Volk. Dies verbindet uns mit Israel, ob es uns nun bewusst ist oder nicht.
Guido und Steffi Baltes haben in ihrer natürlichen, ehrlichen und herzlichen Art ihre Erfahrungen mit den Menschen Israels und der Komplexität der Beziehungen von Menschen im Lande Israel deutlich gemacht. Sie stellten unvoreingenommen die verschiedenen Sichtweisen von Juden und Arabern auf die Konflikte dar, die uns tagtäglich in den Nachrichten vor Augen geführt werden und ich gewann beim Zuhören den Eindruck, dass beide Sichtweisen logisch sind. Ebenso wurde die Wichtigkeit eines klaren Standpunktes von uns Christen verdeutlicht.
Nirgendwo auf der Welt treffen derart viele religiöse Sichtweisen aufeinander. Daher ist ein klarer Standpunkt wichtiger, als ein schwammiges Vereinheitlichen von Religionen. Es gibt eben nur ein Evangelium. Die Versöhnung zwischen den Volksgruppen – insbesondere zwischen Juden und Christen – ist sowohl wichtig wie auch sehr schwierig. Nicht mit Überheblichkeit sollen wir dem Volk Gottes begegnen, sondern mit tiefem und geschwisterlichem Respekt und Achtung. Für mich eine nicht ganz neue, aber dennoch wichtige Erkenntnis dieses Tages.
Einen besonderen Blick auf den Sonntag durften wir nach der Predigt von Steffi Baltes zum Thema „Jesus der Versöhner“ mit der „Hausliturgie zum Beginn des Sonntages“ der Jesus-Bruderschaft Gnadenthal richten. Die traditionelle Heiligung des Ruhetages Sonntag wurde für mich zu einem besonderen Erlebnis. Der Hinweis am Nachmittag von Guido Baltes, dass die in unseren Augen oft starre Haltung der Juden zum Sonntag für den Juden kein „Muss“ im zwanghaften Sinne ist, sondern vielmehr ein „Darf“ im von Gott gewollten Sinne des Ausruhens und Besinnens. Auch hier dürfen wir von unseren jüdischen Geschwistern noch einiges lernen.
Herzlichen Dank an Guido und Steffi Baltes, sowie dem Team der GGE-Westfalen, das wieder einmal ein gutes Gespür für wichtige Themen bewiesen hat! Und ganz wichtig für uns als Eltern ein Dank an das wunderbare Team der Kinderbetreuung, das die jüngsten Impulstag-Teilnehmer mit viel Liebe und Engagement nicht einfach nur betreut, sondern auch einen unvergesslichen Tag bereitet hat – ganz herzlichen Dank auch an euch!
Iserlohn
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Am Freitag, 5.3.2010
predigt Steffi Baltes schon im Anbetungsgottesdienst
20:00h Obersten Stadtkirche, Iserlohn
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Samstag, 6. März 2010 10:00 – 18:00 Uhr
Israel
Ein zerrissenes Land,
ein reiches Erbe und
die Botschaft von der Versöhnung
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