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Die GGE auf dem Ökumenischen Kirchentag
Der 2. Ökumenische Kirchentag (ÖKT), der vom 12.–16. Mai 2010 in München stattfand, war mit ca. 125.000 Dauerteilnehmern gut besucht. Sehr erfreulich war, dass auch viele Freunde der GGE sich auf den Weg nach München gemacht hatten, um sich in unseren verschiedenen Veranstaltungen einzubringen oder die GGE am gemeinsamen Stand von 6 charismatischen Erneuerungsbewegungen auf der Messe zu vertreten und dort mit Besuchern ins Gespräch zu kommen. Die Liegestühle am Stand, passend mit einem großen Leuchtturm als Symbol, wurden mit zunehmender Dauer des ÖKT immer beliebter, zumal auch noch frischer Saft gereicht wurde. Anlässlich des ÖKT wurde in der Paul-Gerhard-Gemeinde von Pfrn. Brigitte Fietz (2. Vorsitzende der GGE-Deutschland) an Himmelfahrt ein Thema aufgegriffen, das bisher bei Kirchentagen tabuisiert wurde: Das Verhältnis der Kirchen zu messianischen Juden. Ca. 750 Menschen kamen zu dem Gottesdienst, in dem Eitan Shishkoff (messianischer Rabbi aus Israel) predigte, sowie zum Podiumsgespräch „Juden, die an Jesus glauben – Zwischen Kirche und Synagoge“.
Abends fand in der St. Maximilian-Kirche ein Lobpreisgottesdienst für die jüngere Generation statt. Sowohl in der Vorbereitung als auch in der Durchführung war Ilse-Dore Seidel federführend zusammen mit Vertretern der charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche. Der Abend mit dem Titel „HOPE.inspirativ_interaktiv“ wurde ein voller Erfolg. Über 500, meist junge Menschen kamen und erlebten guten Lobpreis, eine herausfordernde Predigt, inspirierende Gebetsstationen, in denen sie Gott danken oder auch in die Fürbitte für verfolgte Christen auf der Welt gehen konnten (zwei Beispiele von 10 Stationen). Viele ließen sich persönlich segnen und zogen, der Stimmung nach zu urteilen, wieder hoffnungsvoll in die regnerische und kalte Nacht. Zuletzt war die GGE noch an der Gestaltung eines ökumenischen Segnungsgottesdienstes mit dem Titel „Heilender Glaube - Heilende Gemeinschaft“ in der St. Gabriel–Kirche beteiligt. Die über 400 Besucher feierten einen eindrücklichen Gottesdienst unter der Leitung von Pfrn. Brigitte Fietz und dem kath. Pfr. Johannes Oberbauer, mit intensiven Lobpreiszeiten, bewegenden Zeugnissen und einer inspirierenden Predigt von Dr. Heiner Rust. Viele nahmen das Angebot der persönlichen Segnung während des Gottesdienstes wahr. Ich fand die starke Präsenz der GGE auf diesem Kirchentag sehr ermutigend. Wir haben unser spezifisches Profil in die kirchliche Landschaft eingebracht und das sollten wir auch in Zukunft tun, unabhängig davon, dass wir dabei nur eine Stimme von vielen sind. Silvia Jöhring-Langert |
Bei dem gesamten Bemühen um eine Kirche mit Zukunft erinnert die Geistliche Gemeinde-Erneuerung an das Wirken des Heiligen Geistes, von dem jede geistliche Erneuerung ausgeht. Wir glauben mit vielen anderen Christen, dass Gott durch Jesus, seinen Sohn, und durch den Heiligen Geist, den Tröster und Lehrer, auch in unserer Zeit seine Gemeinde bauen will. Der Heilige Geist bewirkt in uns persönliche Erneuerung, er bewirkt die Einheit unter der Christenheit, er leitet uns an, als Gemeinschaft und Leib Christi in der Fülle der Gaben und Dienste zu leben.Er führt uns in die Versöhnung mit Gott und untereinander. ![]()
